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|  Jungpflanzen von Kalmien. Bild: Julia Westhoff
| | Vermehrung | | Die Angaben beziehen sich in erster Linie auf den Berglorbeer und seine Cultivare (Kalmia latifolia). | | Die Vermehrung durch Saat ist nur bei reinen Wildarten sinnvoll. Für die Züchtung von neuen Sorten ist sie unerlässlich. Um Kultursorten wirtschaftlich zu produzieren, ist eine kostengünstige vegetative Vermehrung wichtige Voraussetzung. In erster Linie kommt dabei die Meristemvermehrung (Zellkultur) in Frage. Erst seit der Vermehrung über Gewebekulturen wird ein nennenswertes Sortiment in Qualitätsbaumschulen geführt. Da die meisten Kalmien-Sorten als Stecklinge nur schwer oder gar nicht zu bewurzeln sind, waren sie bis vor einiger Zeit für den kommerziellen Gartenbau uninteressant. Die Vermehrung über Veredlungen ist möglich, wird bislang aber nur in Ausnahmefällen praktiziert, da die Aufzucht von Sämlingen für die Unterlagen sehr zeitaufwändig ist. Im Hausgarten kann eine Vermehrung durch Absenker sinnvoll sein. | |
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